Dec4

Kostenloses E-Book: SharePoint 2010 - Das Entwicklerbuch (nur bis 10.12.2011)

von Nahed Hatahet

Ich darf zitieren … Als E-Book ist "Microsoft SharePoint 2010 - Das Entwicklerbuch" ein schönes Beispiel dafür, dass E-Books sowohl für fortgeschrittene Entwickler als auch für die Einsteiger in die Materie ideale Begleiter sein können.
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Neben Erklärungen und Erläuterungen enthält jedes Kapitel verständliche Beispiele und Beispielprojekte, die Sie herunterladen und selbst erforschen können. Dieses Entwicklerhandbuch hilft .NET-Entwicklern, die Architektur und Kernthemen von SharePoint 2010 zu verstehen.

Also schnell “zuschlagen”, dass E-Book gibt es “nur” bis 10.12.2011 zum Downloaden, den entsprechenden Link finden Sie hier …

>> Download “SharePoint 2010 – Das Entwicklerhandbuch”

Wer das ganze in Papierform (Hardcover) haben will, kann dies übrigens auch hier tun …

>> Das Original-Fachbuch mit Hardcover können Sie hier portofrei bestellen

Viel Spaß damit!

LG
Nahed Hatahet | nahed@hatahet.eu

Kategorien: Allgemeines, Ausbildung, Development, How To's, IT-Pros, SharePoint 2010, Training

 
Oct22

SharePoint Konferenz Berlin: SQL Server and SharePoint Best Practices

von Ernst Hanke

So wie versprochen reiche ich noch den Artikel zum Thema SQL Server Best Practices nach Zwinkerndes Smiley

Wie wir ja alle wissen ist der SQL Server ein essentieller Bestandteil einer SharePoint Farm da fast alle Daten in zahlreichen Datenbanken abgelegt werden. Es ist daher äußerst wichtig, dass die Konfiguration dieser Datenbanken und der Server gut geplant und implementiert ist.

Was sind die Anforderung an die Datenbanken ?

Das Problem sind die vielen heterogenen Daten und Datentypen die in SharePoint abgelegt werden können.

SQL heterogenous data

Um diese Daten auch vernünftig ablegen zu können ist es notwendig ein ausgeklügeltes Datenbank Schema anzuwenden um die unterschiedlichen Datentypen abzubilden. Ein “Problem” ist auch, dass alle Dokumente, Listen, Seiten, in jeweils nur genau einem Table abgelegt werden und dann nur auf die einzelnen Sites und Webs referenziert wird. Um die Performance dieser Tables zu gewährleisten wird ein Record in SharePoint Content Datenbanken auf mehrere Zeilen aufgeteilt.

scheme

 

Doch ich möchte mich an dieser Stelle nicht allzu sehr in technischen Details über den Aufbau der Datenbank Schemen verlieren, sondern auf das wesentliche Thema des Eintrags zurückkehren.

Nämlich Best Pratices für SQL Server in Verbindung mit SharePoint 2010

Zunächst ein paar Grundlegende Dinge die zu beachten sind im Umgang mit SQL Server 2008 für SharePoint Installationen:

  1. NIEMALS !!!SharePoint Datenbanken direkt über das SQL Management Studio öffnen oder bearbeiten, sondern nur über die Benutzeroberfläche der Central Administration.
  2. SQL Server und SharePoint sollten nicht am gleichen Server installiert werden
  3. Server müssen immer in 64-Bit Version mit möglichst viel Hauptspeicher installiert werden. Minimum sind 8GB, je mehr, desto besser
  4. Gigabit Ethernet Verbindung zwischen Datenbank- und Frontend Servern
  5. Ausfallsicherheit: SQL Server sollten geclustert werden, wenn das nicht möglich ist, sollte zumindest Database Mirroring eingerichtet werden.
  6. NIEMALS !!! SharePoint Datenbanken direkt verändern !!! (und ja, es ist Absicht, dass ich das zweimal erwähne Zwinkerndes Smiley)

SQL Server ist, was die Performance betrifft, auch sehr abhängig vom jeweiligen Storage System auf dem die Datenbanken abgelegt werden, daher gibt es auch da einiges zu beachten:

Host Bus Adapter sollten immer auf dem neuesten Firmware Stand sein um optimale Performance zu garantieren. Es macht auch durchaus Sinn, sich von der tatsächlichen I/O Performance mit einem kleinen Tool selbst zu überzeugen und nicht blind den Angaben des Storage Herstellers zu vertrauen. Mit SQLIO.exe kann man die Performance des eigenen Storage Systems selbst ausmessen.

Bei den Festplatten selbst muss dann auf die Größe der Zuordnungseinheiten geachtet werden. Standardmäßig ist diese Allocation unit size auf 4K eingestellt. Für SharePoint Datenbanken empfiehlt sich, diese Größe auf 64K zu ändern, was bis zu 30% Performance Steigerung bringen kann.

Positionierung der Datenbanken

Wenn möglich, sollten die TempDB einer SQL Server Installation auf einem RAID 10 um zusätzliche Ausfallsicherheit zu haben. Natürlich sollte man auch die Datenfiles und Logfiles auf jeweils eigene Disken legen, aber das sollte ja durchaus bekannt sein.

Bei größeren Implementierungen empfiehlt es sich auch, die Search Datenbanken auf eigenen Disken abzulegen um die Performance der Content Datenbanken nicht zu beeinträchtigen.

Abschließend möchte ich noch kurz die I/O intensivsten Datenbanken in absteigender Reihenfolge auflisten:

  1. TempDB Data/Logfiles
  2. Transaction Logs
  3. Search DB
  4. Content Datenbanken

Das ist natürlich noch längst nicht alles; es gibt noch vieles mehr, das es bei einer erfolgreichen Installation eines performanten SQL Servers zu beachten gibt doch das würde dann schön langsam den Rahmen dieses Beitrags sprengen, also möchte ich nur noch ein paar Schlagworte erwähnen Zwinkerndes Smiley

Maximum degree of parallelism

Health Analyzer rules

Index fragmentation

pre-sizing of database files

Sollte der geschätzte Leser noch mehr Details oder Beratung bei der eigenen Implementierung wünschen, steht Ihnen das Team von HATAHET gerne mit Rat und Tat zu Seite.

Mit diesem Artikel beschließe ich nun einmal die Berichterstattung von der SharePoint Konferenz 2011 in Berlin

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und melde mich mich wieder mit neuen, interessanten Beiträgen Smiley mit geöffnetem Mund

 

so long Ernst | ernst@hatahet.eu

Kategorien: Architektur, IT-Pros, SharePoint 2010

 
Oct20

SharePoint Konferenz Berlin: SharePoint Designer 2010

von Ernst Hanke

Der dritte und somit letzte Tag der SharePoint Konferenz in Berlin ist gerade zu Ende gegangen, das gibt mir Zeit noch kurz über ein Topic der heutigen Sessions zu berichten.

SharePoint Designer 2010

Vielen SharePoint Administratoren und auch Power Usern ist der SharePoint Designer sicher ein Begriff. Manchmal Fluch, doch oft auch Segen für jeden Administrator Zwinkerndes Smiley

Doch zunächst ein klein wenig Geschichte:

Wussten Sie, dass  der “Großvater” von SharePoint Designer 2010 Front Page ist ? Zum Glück hat sich seitdem vieles verbessert !

2007 kam es zur Aufsplittung des Produktes Front Page in folgende Produkte:

  1. Expression Web für reines Web Design und
  2. SharePoint Designer 2007 zum bearbeiten von SharePoint Sites

2010 wurde dann die neue verbesserte Version von SharePoint Designer vorgestellt, die die neuen Funktionalitäten von SharePoint 2010 unterstützt. (XSLT List View Webparts, re-usable Workflows, etc.)

Designerversionen

Voraussetzungen für die Benutzung von SharePoint Designer 2010

Um den SharePoint Designer wirklich effektiv für die Gestaltung von SharePoint Sites und die Erstellung von no-code Solutions zu verwenden sollten einige Voraussetzungen berücksichtigt werden.

Der Administrator sollte ein wirkliches Tiefen Verständnis von SharePoint Server 2010 haben, vor allem um einschätzen zu können, was mit Standard SharePoint Mitteln umgesetzt werden kann und ab wann dann letztlich der SharePoint Designer zum Einsatz kommen muss. Des weiteren sind auch Grundlagen von HTML/CSS sowie JavaScript und JQuery von Vorteil.

SQL Server, XML und SOAP sollten auch in den Grundzügen verinnerlicht werden um erfolgreich mit SharePoint Designer Anwendungen erstellen zu können. Neben XSLT und InfoPath sind aber auch Social Skills von Vorteil. Um Business Prozesse abbilden zu können, müssen diese erste einmal verstanden werden. Auch Moderation, Teamfähigkeit und analytisches Denken sind essentiell um bei den Gesprächen mit den Fachabteilungen die wichtigen Informationen herausfiltern zu können und auch um die Fachabteilungen auf die Limitierungen und Möglichkeiten sanft hinweisen zu können Zwinkerndes Smiley

Was lässt sich mit SharePoint Designer 2010 anstellen ?

Nun ja, an sich lässt sich wirklich sehr viel mit diesem Tool erreichen, daher möchte ich nur 3 Punkte hervorheben.

Administration: Seit 2010 ist es möglich auch administrative Tätigkeiten mit SharePoint Designer 2010 durchzuführen. Das Erstellen, bearbeiten und löschen von Listen, Bibliotheken sind nur ein paar dieser Aufgaben, die mit dem Tool umgesetzt werden können.

Datenquellen: Mit 2010 kann man auf externe Datenquellen (SQL, Web Services) zugreifen und diese in externen Listen zur Verfügung stellen.

Workflows: Natürlich kann man mit SharePoint Designer auch Workflows erstellen, bestehende Standard Workflows bearbeiten und auch mit Visio modellierte Prozessabläufe als Workflowframework importieren.

Visio

 

Dont’s

Natürlich gibt es auch ein paar Best practices, was man auf keinen Fall mit SharePoint Designer tun sollte.

Zunächst sollte es im Unternehmen eine Richtlinie geben, welche User Zugang zu SharePoint Designer erhalten, bzw. welche Seiten überhaupt bearbeitet werden dürfen.

Des weiteren sollten die User damit nicht “alleine” gelassen werden. Sprich Training mit dem Designer ist auf jeden Fall notwendig um böse Überraschungen zu vermeiden. Man muss immer in Hinterkopf behalten, dass man mit SharePoint Designer immer direkt in die Produktivumgebung eingreift und Änderungen sofortige Auswirkungen auf das System haben können.

 

Abschließend muss ich dem geschätzten Leser auch meine persönliche Meinung ein wenig unter die Nase reiben Zwinkerndes Smiley

Der Verzicht auf den Einsatz von SharePoint Designer 2010 würde meine tägliche Arbeit massiv erschweren. Zwar erschwert auch der Einsatz von SharePoint Designer 2010 manchmal massiv meine tägliche Arbeit aber das kann wohl jeder, der schon einmal mit diesem Tool zu tun hatte für sich selbst entscheiden… Ich persönlich arbeite sehr gerne damit, da ich sowohl für einfache administrative Arbeiten, sowie auch für die Erstellung komplexerer Anwendungen und Workflows immer mit der gleichen Entwicklungsumgebung arbeiten kann.

Somit einmal der letzte Bericht live aus Berlin (mittlerweile schon vom Flughafen). Der Beitrag zu SQL Server und SharePoint Best Practices wird noch nachgereicht… versprochen Zwinkerndes Smiley

 

so long Ernst | ernst@hatahet.eu

Kategorien: Administration, IT-Pros, SharePoint 2010

 
Oct19

SharePoint Konferenz Berlin: Eindrücke von Tag 2

von Markus Reisinger

 

Nach dem gestrigen Start der SharePoint Konferenz 2011 in Berlin gingen Ernst und ich heute mit großen Erwartungen in Tag 2. Um ehrlich zu sein, nicht alle gestrigen Vorträge waren, na sagen wir mal diplomatisch, “konferenzwürdig”. Bitte nicht falsch verstehen, ein Großteil war wirklich gut, aber ein paar Ausreißer waren eben dabei.

Und eines kann ich gleich mal vorweg nehmen. Heute war das Vortragslevel wirklich ausgezeichnet :) ! Auch wenn sich die Neuigkeiten für SharePoint “Veteranen” und IT Pros in überschaubaren Grenzen hielten, so war immer wieder mal die eine oder andere wertvolle Info dabei die man für SharePoint Projekte mitnehmen konnte.

Hier wieder eine Liste der Sessions die ich mir für heute ausgesucht hatte:

- Keynote 3: Successful Deployment: Lessons learned from the Field, Mirjam van Olst & Spencer Harbar

- 11 Strategic Considerations for SharePoint Migration, Christian Buckley

- Recruit, Engage and Retain Employees using Social Computing in the Enterprise, Thomas Krofta

- SharePoint 2010 Upgrade Best Practices, Joel Oleson

- Automating Business Processes with SharePoint Composite Applications, Keenan Newton

- Optimize, Store and Protect SharePoint 2010 Server… Best Practices, James Baldwin

- Federation Authentication in SharePoint 2010, Andre Vala & Raul Ribeiro

- Keynote 4: BI in the Cloud: Opportunities, Paths, and the Future, Rafal Lukawiecki

 

In der ersten Keynote des Tages zeigten Mirjam und Spencer auf welche Maßnahmen man bei einem SharePoint Projekt setzen muss und welchen Stolpersteinen man aus dem Weg geht bzw. wie man diese meistern kann. Besonders interessant hierbei für uns als Consultants dass uns nahezu alle der “Common Pitfalls” die man auch unten im Foto sieht im Laufe unserer Projekte schon mehrfach untergekommen sind ;)

common_pitfalls

Besonders gut fand ich die Punkte:

Bending SharePoint to your will: Wenn man z.B. eine bestehendes PHP Intranet durch SharePoint ablösen möchte und beginnt den SharePoint programmatisch so zu “verbiegen” dass er wie das alte PHP Intranet funktioniert dann wird man spätestens bei der nächsten Migration massive Probleme bekommen. Außerdem nutzt man dann vermutlich auch nur 5% der SharePoint Funktionen!

Doing things because they are “cool”: Welcher IT Pro fühlt sich bei dem Punkt nicht ertappt. Hände noch :) !!! Wir alle kennen es. Es gibt da neue Features die müssen wir unbedingt haben. Keine Ahnung warum aber wir implementieren sie. Bestes Beispiel hier ist wohl “Remote Blob Storage (RBS)”. Wenn man diese Funktion verwendet dann sollte man sich vorher schon Gedanken machen warum man RBS braucht.

Believing Vendor Hype: Wohl ein kleiner Seitenhieb Richtung Microsoft selbst :) ! Aber wie oft haben wir das nicht schon miterlebt. Manche Features werden gepusht bis jeder glaubt dass sie “cool” sind. Was uns wieder zum vorherigen Punkt bringt…

Die beiden Upgrade Tracks von Christian Buckley und Joel Oleson beschäftigten sich mit Erfahrungswerten die sie bei Ihren Upgrade Projekten gesammelt hatten und welche Schritte für ein erfolgreiches Upgrade nötig sind.

In der Session “Federated Authentication” gab Andre Vala auf einer einzigen Slide einen ausgezeichneten Überblick wie diese Authentifizierungsmethode funktioniert. Diese möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten:

claims

In dieser Slide wird vereinfacht gezeigt welche Schritte zu einer erfolgreichen Authentifizierung über eine Federated Claims Authentication nötig sind. In diesem Fall erfolgt die Authentifizierung über einen Google oder FB Account der einen Trust zum Azure Access Control Service (ACS) hat.

Die letzte Keynote der Konferenz hielt dann Rafal Lukawiecki. Er gab einen sehr unterhaltsamen Ausblick auf Business Intelligence Anwendungen in der Cloud die uns, teilweise schon jetzt, und besonders in den nächsten Jahren interessante neue Möglichkeiten der Datenauswertung bescheren werden. Bin schon gespannt was da auf uns zukommt.

Das wars auch schon wieder von heute, bis morgen dann…

LG
Markus

Kategorien: Allgemeines, Claims Based Authorization, IT-Pros, SharePoint 2010, Vortrag

 
Oct18

SharePoint Konferenz Berlin: Eindrücke von Tag 1

von Markus Reisinger

 

welcomeUnglaublich wie die Zeit vergeht! War SharePoint 2010 letztes Jahr noch für viele ganz neu, obwohl natürlich schon 2009 auf Konferenzen vorgestellt ;) , so ist er nun schon eine weit verbreitete Plattform die viele Unternehmen im Einsatz haben.

Alle Key-Features wurden mittlerweile schon etliche Male in Präsentationen auf Konferenzen vorgestellt und somit waren mein Kollege Ernst Hanke und ich heute schon sehr gespannt welche Inhalte uns im Detail in den einzelnen Sessions der Berliner SharePoint Konferenz 2011 erwarten!

Mit Office 365 gibt es ja auch einiges Neues zu Präsentieren…

 

 

Ich hatte mir für den heutigen Dienstag die folgenden Sessions ausgewählt:

- Keynote 1: SharePoint 2010 – THE Platform for Business Collaboration, Internet Sites and more, Bjorn Olstad

- Designing Governance, Dan Holme

- Drive Adoption and Get Users Excited about SharePoint 2010, Matt Berg

- What to avoid to Ensure Workflow Projects Succeed, Mike Fitzmaurice

- Best Practices for SharePoint 2010 Search, Agnes Molnar

- SharePoint Templates, Peter Viellefont

- SharePoint Branding – From Start to Finish, Mike Hughes

- Keynote 2: Planning & Deploying Enterprise 2.0 Social Media Strategy with SharePoint 2010, Joel Oleson

Schon in der ersten Keynote von Bjorn Olstad merkte man dass man sich nun darauf konzentriert Wege zu finden wie man die User dazu bekommt mit SharePoint intensiver zu interagieren. Nicht nur als Ersatz für einen Fileserver mit besserer Suchfunktion. Was viele Unternehmen ja leider noch immer tun! Sondern stattdessen durch Tagging und Metadaten Mehrwerte zu schaffen die anderen Usern z.B. bei der Suche nach Content helfen.

Matt Berg setzte diesen Weg in seiner Session fort und präsentierte, neben vielen guten Tipps wie man User animiert den SharePoint zu verwenden, auch verschiedene Microsoft interne Sites und gab einen Überblick wie diese aufgebaut sind. Insbesondere auch die Profil und MySites. Und ich muss ehrlich gestehen dass ich erstaunt war das Microsoft intern auch den SharePoint, soweit aus der Demo ersichtlich ;) , nahe am Standard betreibt. Zwar mit kleinen Adaptierungen und Tools. Aber sonst nur übersichtlicher und optisch gut aufbereiteter Content! session_joel_oleson

Zu guter Letzt ging Joel Oleson, in der zweiten Keynote des Tages, noch auf die Social Features ein und zeigte does and don’ts rund um Blogging, MySites, Kommentare, etc. auf. Weiters gab es noch interessante Tipps und Praxisbeispiele wie man SharePoint Content aufpeppt und z.B. News interessanter darstellt sowie die Navigation vereinfacht.

 

 

Also am ersten Tag eine ganze Menge in Richtung User Interaktion und Integration von Social Media wie auch die Slide von Joel zeigt…

Slide_Joel

Mal schauen was der morgige Tag so an Infos bringt…

LG
Markus

Kategorien: IT-Pros, MySite, SharePoint 2010, Social Networking, Vortrag

 
Oct18

SharePoint Konferenz Berlin: Taking Business Intelligence to another Level

von Ernst Hanke

 

Heute ist die SharePoint Konferenz in Berlin gestartet und bietet mit über 90 Sessions und 70 Speakern wieder ein volles Programm.

Die erste Session die wirklich Eindruck bei mir hinterlassen hatte war zum Thema “Attractive Business Intelligence” von Rafal Lukawiecki. Es hat nicht nur beeindruckt, dass der Vortragende durch Witz und energiegeladene Präsentation diese komplexe Thema aufgelockert hat, sondern auch, dass in sehr kompakter Form aufgezeigt wurde, wie man BI in einem Unternehmen mit SharePoint, SQL Server und Microsoft Office Mitteln darstellen kann.

Power pivot

Angefangen von Excel Web Applications, Excel Web Services und Power Pivot, über Integration von Performance Point Services, Bing Connectors und SQL Server 2008 R2 Reporting Services, wurden in kurzen Demos die Möglichkeiten aufgezeigt, Endbenutzern übersichtliche und hilfreiche Dashboards und Auswertungen zur Verfügung zu stellen.

 

Mittels des, in SQL Server 2008 R2, neu eingeführten “geography” Daten Typs ist es nun auch möglich geographische Daten mit Daten aus SharePoint oder anderen Datenquellen zu verknüpfen und diese dann zu visualisieren. Der Bing Connector ist eine Möglichkeit, BI Daten graphisch aufzubereiten und auf einer BingMap zu verknüpfen.

bing maps SPS

Ich bin schon gespannt, was die Konferenz noch zu bieten hat…

So long Ernst | ernst@hatahet.eu

Kategorien: Allgemeines, Business Intelligence, IT-Pros, PerformancePoint Services, SharePoint 2010

 
Oct7

SharePoint 2010–Benutzer Profilbilder, Fehler beim Upload

von Ernst Hanke

 

Microsoft hat mit dem Release des June Cumulative Update 2011 ein nettes “Feature” eingebaut, dass viele SharePoint Administratoren zur Verzweiflung treiben könnte.

Seit dem Update ist es nicht mehr möglich, über die Zentrale Administration die Benutzerbilder anderer User zu pflegen. Konnte man vor dem Update noch für jeden beliebigen Benutzer das Profilbild ändern, ist das jetzt nur noch für den eigenen User möglich.

 

Eine Änderung der Funktion Microsoft.SharePoint.Portal.WebControls.ProfileImagePicker macht's möglich…

Vor dem Cumulative Update Juni 2011:

private void SaveFileToPersonalSite(HttpPostedFile file)
{  
    SPUtility.ValidateFormDigest();
    if (Path.GetExtension(file.FileName).Equals(".gif"))  
    {  
        this.m_strErrorMsg = StringResourceManager.GetString(0x1e7f);  
    }  
    else 
...}

 

Nach dem Cumulative Update Juni 2011:

private void SaveFileToPersonalSite(HttpPostedFile file)
{  
   SPUtility.ValidateFormDigest();  
   if (!this.IsPersonCurrentUser())  
   {
    this.m_strErrorMsg =
    Microsoft.SharePoint.Portal.WebControls.StringResourceManager.GetString
    (LocStringId.PictureUpload_SavePicture_Error);
   }  
   else if (Path.GetExtension(file.FileName).Equals(".gif"))
...}

 

Daraus lässt sich erkennen, dass überprüft wird, ob der angemeldete Benutzer auch der Benutzer ist, der von User Profile Service Application (UPA) verwaltet wird. Ist das nicht der Fall, so wird eine Fehlermeldung ausgegeben.

Leider ist diese Fehlermeldung, wie so oft, nicht wirklich hilfreich:

Fehler beim Speichern des Bilds. Versuchen Sie es später erneut.

Auch in den Event- oder SharePoint Trace Logs lassen sich dazu so gut wie keine Einträge finden.

Umgehen lässt sich das nur noch Mittels SharePoint 2010 Management Shell, da dort nicht über die Microsoft.SharePoint.Portal.WebControls Klasse auf die Benutzerprofile zugegriffen wird.

Es wird auch darüber spekuliert, ob Microsoft das nicht mit voller Absicht, aus rechtlichen, bzw. Privacy Überlegungen, implementiert hat.

Das zu beurteilen überlasse ich aber dem geschätzten Leser ;-)

LG Ernst | ernst@hatahet.eu

Kategorien: Administration, IT-Pros, MySite, SharePoint 2010

 
Sep2

Vorstellung: Office 365 SharePoint Online Kapazitätsplanung

von Nahed Hatahet

Weil so gut zum Thema dieses Blogs passt, darf ich den Office 365 SharePoint Online Blogeintrag SharePoint Online Kapazitätsplanung auch gleich hier posten …

Wer SharePoint Online mit Office 365 nutzen will, um sich z.B. besser zu organisieren und die Teamzusammenarbeit zu fördern, sollte sich auch über die Kapazitätsrichtlinien „schlau“ machen. Wie viele bereits wissen geht es hier auch um Entscheidungen, wann und wie viele Websitesammlungen (Site Collections) benötigt werden und warum man überhaupt mehrere Websitesammlungen anlegen soll.

Ein Entscheidungsmerkmal (ja, da gibt es noch andere Gründe auch) findet man z.B. in der maximalen Speichergrenze einer Websitesammlung. Wie viel man als Office 365 Nutzer (Mandant) für sein Geld bekommt und bis zu welchen Speicherwerten man das System ausbauen kann zeigt die folgende Tabelle sehr gut.

Bezeichnung

Spezifikation

Storage (pooled)

Basis pro Kunde: 10 Gigabyte (GB)
Pro Benutzer zusätzlich: 500 Megabyte (MB)

Storage pro Kiosk Worker

Lizenzierte Kiosk Worker: Bringen keinen zusätzlichen Speicher (0)

Storage pro External User

Lizenzierte External User: Bringen keinen zusätzlichen Speicher (0)

Weiteren Storageplatz

Wird mit Extrakosten pro Gigabyte (GB) pro Monat zur Verfügung gestellt

Quota pro Websitesammlung (SiteCollection)

Bis zu 100 Gigabyte (GB) pro Websitesammlung (Site Collection)

My Site Storage

500 Megabyte (MB) pro MySite (bei Erstellung)

HINWEIS: Wird nicht zum „Maximalen Storageplatz pro Mandant“ gezählt (siehe weiter unten).

Websitesammlungen pro Mandant

Bis zu 300 (ohne My Site Websitesammlungen)

Maximaler Storageplatz pro Mandant

Bis zu 5 Terabyte (TB) pro Mandant

Mit diesen Angaben kann man eine gute Kapazitätsplanung für einen Office 365 SharePoint Online „Auftritt“ planen, oder? Wer mehr Storage benötigt muss sich für eine OnPremise (lokal installierte SharePoint Server Umgebung) oder einer „dedicated“ Implementierung in den Rechenzentren der Microsoft entscheiden, wobei die letztere sich wohl viele nicht leisten können oder eben ein lokal installierter Betrieb vielleicht ebenfalls „attraktiv“ erscheint.

Viele Spaß beim Sizing ;)
LG
Nahed Hatahet | nahed@hatahet.eu | powered by www.office365blog.at

Kategorien: IT-Pros, Microsoft Cloud, MySite, Online Services, Office365, SharePoint Online, Storage

 
Aug15

SharePoint 2010 und Virtualisierung mit Hyper-V oder VMware

von Nahed Hatahet

Allgemeines

Wir werden laufend gefragt, ob man eine SharePoint 2010 Umgebung im Echtbetrieb (Production-Environment) auch mit Microsoft Hyper-V virtualisieren kann oder ob man das nicht machen soll. Nachdem das Thema Virtualisierung ja eigentlich schon Standard in vielen Rechenzentren geworden ist, will man sich auch bei SharePoint 2010 kosten sparen.

Virtualisierung, kein Problem

Microsoft hat dazu ein weiteres “Technical Diagram” genau zu diesem Thema bereitgestellt und ich muss sagen, es gefällt mir sehr gut. Es beschreibt alle Varianten einer Virtualisierungsstrategie für SgarePoint 2010 mit Microsoft Hyper-V.

Hier ein Beispiel aus dem technischen Modell …

image 

Wer sich mehr dazu ansehen will findet hier den direkten Link zum Modell:

>> Download SharePoint 2010 Technical Diagram, Topic Virtualization (.vsd)

>> Download SharePoint 2010 Technical Diagram, Topic Virtualization (.pdf)

Nutzen Sie das “Virtualization Resource Center” für SharePoint 2010

Wie bereits berichtet gibt es auch ein entsprechendes SharePoint 2010 Resource Center zu diesem Thema, welches noch genauer beschreibt, auf was man alles Acht geben muss.

>> Resource Center for SharePoint 2010 Virtualization with Hyper-V

Wir selbst implementieren laufend SharePoint 2010 virtualisiert (ob mit Hyper-V oder VMware) und haben hier mehr als gute Erfahrungen machen können. Ich meine es ist sehr wichtig die entsprechenden physischen Architekturen hier genau zu planen und vor allem im Bereich Kapazitätsmanagement genau zu sein. Man muss wissen, welche Komponenten in welchen Szenarien und unter welchen Umständen zu virtualisieren sind, oder eben nicht. Vor allem im Bereich Performance macht es durchaus auch Sinn, den SQL Server noch physische zu implementieren obwohl auch hier kommt es darauf an, wie viele IO´s wirklich benötigt werden und wie intensiv mit SharePoint 2010 gearbeitet wird.

Zwei Referenzbeispiele wo Virtualisierung verwendet wurde, die genannt werden können, denn Beispiele gibt es sehr viele …

>> Referenz: AK-Wien, zentrale Wissensplattform, SharePoint 2010 und Hyper-V

>> Referenz: Constantia Duropack, Europa Roll-out, SharePoint und VMware

Aktuell wird fast jedes SharePoint 2010 Projekt mit Virtualisierung (Hyper-V oder VMware) realisiert und so gut wie keine Implementierung mehr ohne durchgeführt.

HINWEIS: Naja und wer sich damit nicht beschäftigen will, kann ja auch in die Wolke gehen, Office 365 kann hier helfen, man spart sich hier dann den Aufbau komplexer Infrastrukturen, wenn man das will und die Funktionalitäten ausreichen – durchaus eine Alternative. Wer dazu mehr wissen will kann sich auf www.office365blog.at schlau machen.

LG
Nahed Hatahet | nahed@hatahet.eu

Kategorien: Administration, Architektur, How To's, IT-Pros, SharePoint 2010, Solution Scenario, Solutions

 
Jul26

Whitepaper: Managing Multi-Terabyte Content Databases with SharePoint 2010

von Nahed Hatahet

Viele Unternehmen wollen vermehrt SharePoint 2010 als Ablage für große Datenmengen benutzen und die Anfragen häufen sich in diesem Umfeld. Aber welche Richtlinien gelten für den Betrieb von SharePoint 2010 mit Datenbanken im Terabyte-Bereich?

Microsoft hat dazu nun ein entsprechendes Whitepaper verfasst. Dabei geht das Whitepaper auf drei verschiedene Szenarien ein: Datenbanken mit einer Größe bis 200GB, 200GB bis 4 Terabytes und größer als 4 Terabyte. Das Whitepaper geht dabei auf entsprechende Limits und empfohlene Architekturen ein.

>> Download Whitepaper “Managing Multi-Terabyte Content Databases with SharePoint 2010” (PDF)

Natürlich sollte man die Möglichkeit der Auslagerung mittels Remote Blob Storage (RBS) nicht vergessen, dass mit SharePoint 2010 ebenfalls möglich ist und der Hersteller AvePoint bietet hier ebenfalls entsprechende Tools an, wenn die Granularität von Microsoft nicht ausreichen sollte. Wir haben dazu bereits berichtet:

>> Vorstellung: SharePoint 2010 Remote Blob Storage (RBS)

>> SharePoint 2007 EBS & SharePoint 2010 RBS (Remote BLOB Storage)

>> Vortrag: AvePoint und HATAHET präsentieren Intelligente Strategien für SharePoint auf der SharePoint Konferenz 2011 in Wien

>> SharePoint 2010 meets Enterprise Content Management (ECM) Part 1

>> How to: Integration bestehender Fileserverlandschaft in SharePoint

>> Vorstellung: AvePoint DocAve Software Plattform

>> Referenz: Arbeiterkammer Wien startet zentrale Wissensplattform mit NetApp SAN, Microsoft Hyper-V und SharePoint Server 2010

Das Whitepaper ist für SharePoint 2010 “Kenner” gedacht und bietet einen sehr guten Überblick.

LG
Nahed Hatahet | nahed@hatahet.eu

Kategorien: Enterprise Content Management (ECM), How To's, IT-Pros, Remote Blob Storage (RBS), SharePoint 2010, Solution Scenario, Solutions, Storage

 
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