Als kleinen Auszug aus meinem Vortrag von unserem Event, der ja am 25.11.2009 bei Microsoft Österreich stattgefunden hat, möchte ich hier die wichtigsten Neuigkeiten für SharePoint Developer noch einmal kurz zusammenfassen.
Grob lassen sich diese in drei Kategorien unterteilen, welche sich ganz einfach an den jeweils dahinter stehenden Produkten von Microsoft orientieren.
Kategorie 1: Visual Studio 2010

Mit der neuen Version von Visual Studio wurde – endlich!! – die Produktivität von SharePoint Entwicklern auf ein ähnliches Niveau gehoben, wie es Web Developer schon seit Jahren gewohnt sind. Wir müssen nicht mehr manuell die für Features notwendigen XML-Dateien erstellen, nicht mehr regelmäßig in Dokus schauen, da uns Visual Studio die einfachsten Projektgerüste nicht zur Verfügung stellen kann, und vor allem nicht mehr in mühevoller Handarbeit Definitionen für MAKECAB basteln, um unsere Software in Form von SharePoint Solution Packages weitergeben zu können.
Neben dieser – meiner Meinung nach wirklich erfreulichsten – Neuigkeit wurden weitere nützliche Funktionalitäten in Visual Studio integriert, welche für den “alten” SharePoint mit Open Source Tools von Codeplex abgedeckt werden konnten: Stichwort ‘SharePoint Inspector’ oder ‘SharePoint Manager’.
Kategorie 2: SharePoint Designer 2010
Kommt Ihnen diese Situation bekannt vor? Ein Site Template soll von einem Developer erweitert werden… geht nicht, und das war schon immer so. Es gibt zwar Möglichkeiten das damit verbundene Site Definition Basteln zu umgehen, aber das ist eine andere Geschichte.
Ich drücke es einfach in Form eines weiteren Bildes aus:
Das heißt (abgesehen davon, dass ich meine Star Wars Icons mag), der neue SharePoint Designer – und natürlich SharePoint 2010 selbst auch – erstellt keine STPs mehr sondern WSPs. Also Templates in einem Format, welches einfach in Visual Studio importiert werden kann, wobei aus diesen Files auch Reusable Workflows übernommen werden können.
Kategorie 3: SharePoint 2010
Nicht zu vergessen, “der SharePoint” selbst. Neben allgemeinen API Verbesserungen (mit der nächsten Version wird ja immer alles besser – eh klar) wurde der Software Entwicklung auf der Server Seite ein LINQ Provider spendiert. Und zwar für beide Richtungen: die automatisch generierten Objekte können auch dazu verwendet werden, um Daten – strongly typed! – zu schreiben.
Spannender wird es jedoch am Client: die SOAP Schnittstellen werden in SharePoint 2010 nicht mehr die einzige Möglichkeit darstellen, um mit dem Server kommunizieren zu können. Hier bekommen wir komplett neue APIs auf REST Basis, die auch schon vom nächsten SharePoint Designer verwendet werden! Es wird also längerfristig die “alte” SOAP API vollständig ersetzt.
Falls das jemandem noch immer zu viel XML ist, der kann – zumindest in .NET und Silverlight Applikationen – auch auf ein ganz neues Client Object Model zurückgreifen…
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