Dass SharePoint 2010 noch die alte Workflow Foundation verwendet, habe ich ja bereits erwähnt. Als kleines Trostpflaster wird es jedoch einen deutlich besseren Visual Studio Support geben, um vor allem die gesamten in Zusammenhang mit Workflows möglichen Forms mit deutlich weniger Handarbeit erstellen zu können. Weiters wird es out-of-the-box ein paar SharePoint Activities mehr geben – auch wenn es die meisten auf Codeplex & Co bereits gibt, mit der nächsten Version sind sie von Haus aus schon dabei.
Wie der Titel dieses Posts jedoch vermuten lässt gibt es zwei interessante Neuerungen!
Events. Ereignisse von Workflows wurden in die Event Receiver Infrastruktur von SharePoint, welche es bereits jetzt ermöglicht auf zum Beispiel Veränderungen eines Listenelements direkt mit .NET Code zu reagieren, aufgenommen. Es gibt somit einen neuen Event Receiver Type für Workflows, der genau das ermöglicht. Anforderungen, wie das Ausführen von <Wunschliste> bei jedem Fehlschlag eines wichtigen Workflows, stehen jetzt endgültig nichts mehr im Wege.
External Data. In der aktuellen Version können Workflows Tasks verteilen, um anschließend abzuwarten (natürlich nicht im Memory, der Workflow kommt bei längeren Wartezeiten in die Datenbank) und wieder aufzuwachen, wenn etwas passiert. Mit ein paar Custom Activities ist ähnliches auch mit beliebigen Listenelementen möglich. Das SharePoint Team hat dabei nichts anderes gemacht, als ein Konzept der Windows Workflow Foundation umgesetzt: External-Data-Exchange-Services. Wobei hier die externen Daten interne SharePoint Items sind – im Blickwinkel der Workflow Foundation sind diese jedoch extern. Für die nächste Version hat das SharePoint Team genau dieses Konzept für SharePoint Workflows endlich Developern von Workflows, welche innerhalb von SharePoint gehostet werden, zur Verfügung gestellt. Nämlich SharePoint-External-Data-Exchange-Services! Alles klar?
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Kategorien: Development, SharePoint 2010, Workflow